17. Mai: Welttag des Backens

Welttag des Backens

17. Mai: Welttag des Backens

17. Mai: Welttag des Backens

17. Mai: Welttag des Backens

Aufgepasst, Hobbybäcker und -patissiers: Am 17. Mai ist der Welttag des Backens. Alle Freund*innen des gepflegten Backhandwerks denken sich schon ein schönes Backwerk für diesen Tag aus, der als Mutter aller Tage von diversem Gebäck gilt. Von diesen gibt es nämlich über das ganze Jahr verteilt noch viel mehr, wie unsere Liste unten zeigt. Der 17. Mai hat es jedoch in den Rang des World Baking Day geschafft, was ihm auch im Kalender der kuriosen Feiertage eine Sonderstellung verschafft. Backen ist Leben, Leben ist Backen: Bäcker*innen lieben den 17. Mai! Wir alle, die wir ebenfalls ein Herz und einen Gaumen für Backwaren jeglicher Art haben, freuen uns schon auf ihre originellen Kreationen zu diesem Food Holiday.

Ist der 17. Mai pflichtgemäß der Weltbacktag?

Nun, dieses Datum könnte sich erst in jüngerer Zeit fest etabliert haben. Es gibt nämlich noch ältere Quellen, die alternativ auf den dritten Sonntag alljährlich im Mai verweisen. Vermutlich wurde der World Baking Day erst ab 2012 kreiert, wobei gründliche Rechercheure eine Londoner Quelle als Erfinder(in) vermuten. Doch schon heute, mithin erst zehn Jahre später, ist diese Quelle nicht mehr eindeutig zu identifizieren. Ist das schlimm? Wir meinen: Mitnichten! Feiern wir doch einfach den Welttag des Gebäcks!

Was machen wir am Welttag des Backens?

Das versteht sich von selbst: Nach gründlicher Vorbereitung, die in der Auswahl von Lieblingsbackwerk, dem Studieren von Rezepten und dem Einkauf besteht, werfen wir den Backofen an und blasen zur Küchenschlacht. Es wird gebacken, bis der Ofen glüht. Der World Baking Day ist ein schöner Anlass, sich auch einmal an exotischem Backwerk anderer Länder zu versuchen. Eine diesbezügliche Inspiration bieten unter anderem die vielen anderen Feiertage des Backens, die in verschiedenen Ländern der Welt erfunden wurden und teilweise wirklich kurios hinsichtlich ihrer Ideengebung sind. Doch Kuchen, Törtchen und ausgewachsene Torten sind überall so beliebt, dass es wohl kaum genug von solchen Feiertagen geben kann, die sich zwangsläufig auf das ganze Jahr verteilen. Wir haben sie nach gründlicher Recherche zusammengetragen, freilich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht gibt es ja noch mehr solcher Welttage. Hier ist sie: Unsere

Welttag Liste der internationalen Backfeiertage:

• 2. Januar: Cream Puff Day (Tag der Windbeutel, USA)
• 22. Januar: Blonde Brownie Day (Tag des hellen Brownies, USA)
• 23. Januar: National Pie Day (nationaler Kuchentag, USA)
• 26. Januar: Hide a Cake Day (Versteck-einen-Kuchen-Tag, USA)
• 27. Januar: Chocolate Cake Day (Tag des Schokoladenkuchens, USA)
• 2. Februar: La Chandeleur (Tag der Crêpes, Frankreich)
• 3. Februar: Carrot Cake Day (Tag des Karottenkuchens, USA)
• 5. Februar: Runebergin päivä (Runebergtag nach dem Dichter und Bäcker Johan Ludvig Runeberg [1804 – 1877], Finnland)
• 20. Februar: Cherry Pie Day (Tag des Kirschkuchens, USA)
• 21. Februar: Sticky Bun Day (Tag der süßen Schnecken, USA)
• 23. Februar: Banana Bread Day (Tag des Bananenbrots, USA)
• 4. März: Pound Cake Day (Tag des Rührkuchens, USA)
• 25. März: Våffeldagen (Tag der Waffel, Schweden)
• 28. März: Black Forest Cake Day (Tag der Schwarzwälder Kirschtorte, USA)

April

• 6. April: Hostess Twinkie Day (Twinkie-Tag, USA)
• 7. April: Coffee Cake Day (Kuchen-zum-Kaffee-Tag, USA)
• 23. April: Cherry Cheesecake Day (Tag des Kirschkäsekuchens, USA)
• 28. April: Blueberry Pie Day (Tag des Blaubeerkuchens, USA)
• 8. Mai: Give Someone a Cupcake Day (Verschenke-einen-Cupcake-Tag, USA)
• 13. Mai: Apple Pie Day (Tag des Apfelkuchens, USA)
• 17. Mai: World Baking Day (Weltbacktag, USA)
• 19. Mai: Devil’s Food Cake Day (Tag des Schokoladenschichtkuchens, USA)
• 26. Mai: Blueberry Cheesecake Day (Tag des Blaubeerkäsekuchens, USA)
• 3. Juni: Donut Day (Tag des Donuts, USA)
• 8. Juni: Jelly-Filled Donut Day (Tag des Berliners, USA)
• 9. Juni: Strawberry Rhubarb Pie Day (Tag des Erdbeer-Rhabarber-Kuchens, USA)
• 11. Juni: German Chocolate Cake Day (Tag des deutschen Schokoladenkuchens, USA)
• 14. Juni: Strawberry Shortcake Day (Tag des Erdbeertörtchens, USA)
• 16. Juni: Cannoli Day (Tag der Cannoli, USA)
• 17. Juni: Apple Strudel Day (Tag des Apfelstrudels, USA)

Juli

• 22. Juni: Chocolate Eclair Day (Schokoladen-Eclair-Tag, USA)
• 11. Juli: Blueberry Muffin Day (Tag des Blaubeermuffins, USA)
• 19. Juli: Raspberry Cake Day (Tag des Himbeerkuchens, USA)
• 30. Juli: Cheesecake Day (Tag des Käsekuchens, USA)
• 24. August: Waffle Day (Tag der Waffel, USA, weil das Waffeleisen durch Cornelius Swarthout 1869 zum Patent angemeldet worden war)
• 28. August: Cherry Turnovers Day (Tag der Kirschtasche, USA)
• 17. September: Apple Dumpling Day (Tag der Apfeltasche, USA)
• 26. September: Pancake Day (Tag der Pfannkuchen, USA)
• 28. September: Strawberry Cream Pie Day (Tag des Erdbeer-Sahne-Kuchens, USA)

Oktober

• 4. Oktober: Kanelbullens dag (Tag der Zimtschnecke, Schweden)
• 18. Oktober: Chocolate Cupcake Day (Tag des Schokoladen-Cupcakes, USA)
• 5. November: Doughnut Appreciation Day (Ehrentag des Donuts, USA)
• 7. November: Kladdkakans dag (Tag des Kladdkaka, Schweden)
• 10. November: Vanilla Cupcake Day (Tag des Vanille-Cupcakes, USA)
• 15. November: Bundt Cake Day (Tag des Gugelhupfs, USA)
• 26. November: Cake Day (Tag des Kuchens, USA)
• 27. November: Pie in the Face Day (Tag des Tortenwurfs, USA)
• 2. Dezember: Fritters Day (Tag der Krapfen, USA)
• 9. Dezember: Pastry Day (Tag des Feingebäcks, USA)
• 10. Dezember: Tag des Christstollens (Deutschland)
• 12. Dezember: Tag des Baumkuchens (Deutschland)
• 15. Dezember: Cupcake Day (Tag des Cupcakes, USA)
• 19. Dezember: Oatmeal Muffin Day (Tag der Haferflocken-Muffins, USA)
• 25. Dezember: Pumplin Pie Day (Tag des Kürbiskuchens, USA)
• 27. Dezember: Fruitcake Day (Tag des Früchtekuchens, USA)

Warum gibt es so viele amerikanische Backtage?

In der Tat fragt es sich, ob die Amerikaner so viel mehr als die Europäer backen, weil es bei ihnen die meisten kuriosen Backtage gibt. Hierzu lässt sich sagen, dass sie anders backen als wir, dass sie aber auch berühmt dafür sind, allen möglichen und unmöglichen Ereignissen einen eigenen Feiertag zu verleihen, weil sie Spaß daran haben. Was nun ihre Backgewohnheiten angeht: In den USA bäckt man weniger vielfältig Brot und Brötchen, dafür aber in riesiger Auswahl Muffins, Brownies, Cookies, Cobblers, Quick Breads und derlei mehr süßes Gebäck, dass sich meistens sehr unkompliziert zubereiten lässt. Der Welttag des Backens ist daher ein guter Anlass, solche Rezepte einmal zu probieren, wie wir es eingangs schon erwähnt haben. Für die meisten müssen wir nicht einmal den Mixer benutzen.

Dessert

Bei den Amerikanern gilt das süße Gebäck als Dessert (selbst die Torten), es wird nach dem Dinner und auch zwischendurch serviert. Selbst zum Frühstück essen die Menschen in den USA gern Muffins, süße Brote und Bagel. In Asien wiederum bäckt man weniger vielfältig und eher herzhaft, wie wir von den Frühlingsrollen wissen. So ist ein typisches japanisches Gebäck der Okonomiyaki, ein Mix aus Pizza und Pfannkuchen. Der asiatische Strudel wird gern mit scharfer Pflaumensoße gebacken, auch der indische Gewürzkuchen ist süß bis herzhaft. Der Nahe Osten und Afrika backen extrem süß, aber auch herzhaft auf Basis des Fladenbrots. Für all diese Leckereien ist ein einziger Welttag des Backens viel zu kurz.

Was sind Runebergtörtchen?

Am 5. Februar ist der finnische Runebergtag. Runebergtörtchen werden aus kleingehackten Mandeln, Lebkuchenbröseln, Mehl, Sauerteigbrot, Ei und weiteren Zutaten als Rührkuchen gebacken und dann mit Himbeerkonfitüre und Zuckerguss garniert.

Was sind Twinkies?

Am 6. April ist der US-amerikanische Tag des Twinkies. Dies sind kleine Küchlein mit Cremefüllung. Erfunden hat sie die größte amerikanische Bäckereikette Hostess Brands. Inzwischen kommen sie vom kanadischen Unternehmen Saputo Incorporated’s Vachon.

Was ist eigentlich ein Kladdkaka?

Am 7. November ist der schwedische Tag des Kladdkaka. Hierbei handelt es sich um einen beliebten schwedischen Schokoladenkuchen mit knackigem Äußeren, der innen sehr weich und sehr süß ist. Er ähnelt einem sehr großen Schokoladenbrownie oder auch einem geschmolzenen Schokoladenkuchen. Um ihn zu backen, braucht ihr Mehl, Butter, Eier, Zucker, Kakaopulver und Vanilleessenz, aber kein Backpulver, wodurch sich der Kladdkaka von ähnlichem Gebäck dieser Art unterscheidet. Serviert wird er gern mit Schlagsahne, Vanilleeis, Himbeer-Coulis und Himbeeren.

Wer feiert in Deutschland den Welttag des Backens?

Sehr viele Menschen hierzulande dürften den 17. Mai mit Kuchen, Muffins, Plätzchen, besonderem Brot oder kunstvollen Torten als Welttag des Backens begehen. Das Fachportal Statista ermittelte unlängst rund 23 Millionen Hobbybäcker*innen in Deutschland, also Personen, die mehr oder weniger regelmäßig (meistens am Wochenende) etwas backen. Ein Viertel von ihnen haben das Backen zum bevorzugten Hobby erkoren und probieren immer wieder neue Sachen aus. Sie freuen sich auf diesen Tag, an dem man ihre Künste besonders würdigen wird, denn Backen ist bekanntlich eine kleine Kunst. Hefe- und Mürbeteige, Biskuitböden und Brotlaibe gelingen nicht von selbst, sondern verlangen Geschick, gutes Timing, die richtigen Zutaten und ein spezielles Equipment. Gerade schwere Brot- oder Hefeteige benötigen leistungsstarke Küchenmaschinen am besten mit einem planetarischen Rührsystem. Dieses schafft selbst schwerste Teigsorten. Eine Unterhebfunktion vermischt alle Zutaten sanft miteinander.

Zuckerbäcker

17. Mai: Welttag des Backens

17. Mai: Welttag des Backens

Zuckerbäcker nutzen ein Patisserie-Set mit Schlagbesen, Knethaken und Rührbesen mit Silikonlippe. Sensorgesteuerte Automatikprogramme moderner Rührmaschinen sorgen dafür, dass aus der Sahne keine Butter wird. Eine integrierte Digitalwaage ermöglicht das Wiegen der Zutaten gleich in der Rührschüssel. Damit der Kuchen saftig und fluffig wird, sollte er im Backofen mit einer Dampfgarerfunktion gebacken werden (sogenannter Added Steam). Durch den zugeführten Dampf entwickelt sich der Teig besser. Innen bleibt er relativ weich, außen wird er knusprig. Darüber hinaus brennt in so einem Dampfbackofen nichts an.

Backen im Kontext unserer Ernährung

Das Wort „backen“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort backen und dem althochdeutschen Wort backan oder bahhan ab. Letzteres stammt aus dem urgermanischen Wort bakk-a oder bak-a. Rein zubereitungstechnisch handelt es sich um ein Garverfahren, das im Ofen stattfinden kann, was die Franzosen cuire au four nennen, oder durch Frittieren im Fettbad geschieht. Letzteres wird heute als gesonderte Zubereitungsform betrachtet, gehörte aber ursprünglich zum Backen. Ganz allgemein bedeutet dies, dass Teigwaren, aber auch Fleisch oder Gemüse im Backofen erhitzt werden. Die Hitze soll 180 – 250 °C betragen. Ursprünglich (über Jahrtausende) galt es als Gesetz, dass die Backwaren von trockener Heißluft erhitzt werden. Das Zuführen von Wasserdampf (Added Steam, siehe oben) ist eine eher jüngere Erfindung, die erst durch moderne Technologien möglich wurde. Das Backwerk soll eine gebräunte Kruste erhalten, auch diese gehört zwingend zu echtem Gebäck dazu. Es ist beim Backen prinzipiell zwischen der technischen Zubereitung wie beschrieben und dem klassischen Backwerk aus Teigen und sonstigen stärkehaltige Zutaten zu unterscheiden. Wie erwähnt lässt sich rein technisch auch ein Hähnchen samt Gemüsebeilage backen, doch als Backwaren bezeichnen wir traditionell (wiederum schon seit ewigen Zeiten) Brot, Brötchen, Kuchen, Torten, mehr oder minder süßes Kleingebäck, Pizza (Welttag der Pizzabäcker ist am 25. Oktober 2022) und Aufläufe oder Pasteten mit den typischen stärkehaltigen Ingredienzien. Solche Lebensmittel stellen Bäcker und Konditoren her. Ernährungstechnisch haben Backwaren die Funktion, dass sie a) vergleichsweise lange auch ohne Kühlung haltbar sind (getrocknetes Brot sogar wochen- und monatelang) sowie Kohlenhydrate, wertvolle Mineralien und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ein Backwerk entsteht, weil die Hitze im Backofen das CO2 aus der Hefegärung, die eingearbeitete Luft und auch Wasserdampf (falls zugeführt) ausdehnt, was den Teig zunächst auflockert. Durch den weiteren Backvorgang verfestigt er sich und bildet außen eine braune Kruste, welche als Oberfläche die Haltbarkeit erhöht. Es lassen sich auch Fleisch, Gemüse und Fisch in einem Teigmantel backen. Dieses Gargut bleibt dann im Teigmantel saftig und ist in diesen hermetisch eingepackt, hält also seine Aromastoffe. Allerdings ist es längst nicht so lange haltbar wie der umgebende Teig. Getrocknete, ewig haltbare Backwaren verlieren so gut wie nichts von ihren Nährstoffen. Daher ist Brot ein gutes Vorratsmittel (Welttag des Brotes ist am 16. Oktober 2022), wenn es wirklich so trocken ist, dass es nicht schimmelt.

Wie lange backen die Menschen schon?

Die Menschen backen seit Jahrtausenden, wobei sie der Legende (oder Geschichtsforschung) zufolge eher zufällig auf diese Zubereitungsform stießen. Vor rund 10.000 Jahren begannen sie mit dem Getreideanbau, verspeisten aber die bewusst ausgesäten und später auch gezüchteten Getreidekörner anfänglich im Ganzen, wie sie das schon zuvor über Jahrmillionen mit wildem Getreide getan hatten. Doch vor etwa 10.000 Jahren mit der beginnenden Getreidekultur und den dabei entstehenden größeren Körnern zerkleinerten sie diese auch, stellten also Mehl her, und mischten dieses mit Wasser. Wahrscheinlich wurde verschiedentlich so ein Mehlbrei auf einem Stein durch die Sonne gebacken, was zu einem neuen Produkt führte – dem Fladenbrot. Vor rund 6.000 Jahren dann begannen die Menschen, die Steine vorsätzlich durch Feuer zu erhitzen und schließlich auch Backöfen zu bauen. Damit war das Backen als Zubereitungsform entstanden. In den verschiedenen frühzeitlichen Kultur wurden jeweils eigene Ofenmodelle gebaut, die anfangs wegen des starken Rauches im Freien standen. Ab dem Mittelalter entstanden Bäckereien in Häusern. Der Brennstoff blieb noch über viele Jahrhunderte ausschließlich Holz (Welttag des Streichholzes ist am 28. November 2022). Erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert bauten sich die Menschen kohlegefeuerte Öfen, zu denen sich etwas später Gas- und Elektroöfen hinzugesellten. Nochmals fast 100 Jahre lang blieb das Backen eine Domäne der gewerblichen Bäcker, weil nur sie über leistungsstarke Backöfen verfügten, welche die erforderliche Hitze in ausreichend kurzer Zeit erzeugen und anschließend lange genug halten konnten. Darauf kommt es beim Backen bekanntlich an. Erst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts bauten erste Hersteller Backöfen für den privaten Gebrauch, die indes bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nur in wenigen Haushalten auftauchten, weil sie relativ teuer waren. Schließlich schafften sich Dorf- und Nachbarschaftsgemeinschaften so einen Backofen gemeinsam an (zum Misslieben des örtlichen Bäckers) und teilten ihn sich rund um die Uhr. Allmählich hielt er auch in einzelne Privathaushalte flächendeckend Einzug. Heute ist er integraler Bestandteil der meisten Herde, welche sich Privathaushalte anschaffen. Damit entstand etwa ab den 1960er Jahren ein weltweite Gemeinschaft von Hobbybäckern, die heute den Weltbacktag feiern.

Wie hat sich das Backwerk im Laufe der Jahrtausende verändert?

Das Fladenbrot der ersten Bäcker hatte eine ganz andere Konsistenz als heutige Backwaren (auch heutiges Fladenbrot). Das lag daran, dass die Menschen damals noch keine Backtriebmittel wie Hefe kannten. Daher musste das frühe Fladenbrot schnell verzehrt werden, weil es rasch steinhart wurde. Zwar lässt sich auch sehr hartes Brot essen, wenn man es in kleine Stücke schlägt, doch das ist vergleichsweise unkomfortabel. Wahrscheinlich durch Zufall entdeckten die Menschen aber irgendwann vergorenen Teig (Sauerteig), der durch Mikroorganismen entsteht, die schließlich ab dem 17. Jahrhundert auch unter dem Mikroskop zu erkennen waren. Unter anderem Hefe bildet diese Mikroorganismen.

Zersetzung

Sie zersetzen die Stärke im Mehl und produzieren dabei CO₂, das den Teig aufgehen lässt. Nun konnten die Menschen schon lockeres, über längere Zeit gut verdauliches Brot backen. Ein Nachteil der Hefepilze ist allerdings, dass sie viel Mehl beim Gärungsprozess verbrauchen, was uns heute nicht stört, in Hungerkrisen mit knappen Lebensmitteln allerdings ein Problem darstellte. Der deutsche Chemiker Justus Liebig entdeckte schließlich 1833, dass Natron zusammen mit Weinstein-Kaliumbitartrat auch den Teig lockert, einen ähnlichen Effekt wie Hefe erzielt, dabei aber kein Mehl zersetzt. Daraus wurde das moderne Backpulver entwickelt, mit dem heute die Teige für Süßwaren gebacken werden. Für Brot setzte es sich nicht durch, weil dieses aus Hefeteig besser schmeckt.

Fazit bei Welttag des Backens

Was kann man an einem Tag, der ausschließlich den süßen Leckereien gewidmet ist, nicht lieben? Und wer braucht in diesen Tagen nicht einen zusätzlichen Anreiz? Lassen Sie Ihre Geschmacksknospen am 17. Mai, den Welttag des Backens, mit uns feiern, wenn wir alles, was mit Bäckerei zu tun hat, von der Antike bis zur Gegenwart würdigen.

Feiern Sie den Welttag des Backens mit dieser kleinen Rezeptsammlung.

3 Kommentare

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  1. […] sehr gut. Nun wird der Kuchen für etwa eine Stunde im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Celsius gebacken. Die Zubereitung beträgt ohne Wartezeit nur etwa 30 Minuten und ist selbst für ungeübte Köche […]

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